Niddal Salah-Eldin studierte in Mainz und Washington Politik und Publizistik (Magister Artium) und ist ausgebildete Social-Media-Managerin. Nach Stationen bei der Medienanstalt Berlin-Brandenburg und Ketchum Pleon kam sie 2014 als Social-Redakteurin zur „Welt“-Gruppe, wo sie erst zum Head of Social Media und dann zum Director Digital Innovation aufstieg. 2015 gehörte sie zu den „Top 30 unter 30“ des Medium Magazins. 2018 wählte die Redaktion von kress pro Niddal Salah-Eldin unter die 25 Medienmacher unter 35, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz die Medienbranche prägen.

Was haben die drei Buchstaben dpa für dich bedeutet, bevor klar war, dass du zu Deutschlands größter Nachrichtenagentur wechselst? 

Niddal Salah-Eldin:

Mit dpa habe ich immer Qualität und Aktualität in Verbindung gebracht. dpa ist wichtig, dpa ist ein Vollversorger, an dpa kommt man nicht vorbei. Die Agentur ist eine publizistische Institution. Aber ich habe vorher nicht gewusst, dass es insgesamt über 150 Produkte gibt. Und ich wusste nicht, dass die dpa so gut unterwegs ist, was Innovations-Projekte angeht.

Du wirst bei dpa zuständig sein für Produkt und Innovation. Was ist dabei für dich besonders reizvoll?

Niddal Salah-Eldin:

Ich finde es spannend, für die gesamte Medienlandschaft Produkte zu entwickeln. Und zwar mit einem Produktverständnis, das sich nicht allein auf den Inhalt bezieht, sondern das Inhalt plus Gefäß und Distribution als Ganzes sieht. Außerdem reizt es mich, in dieser Rolle, in der Redaktion und Produkt regelrecht ineinander aufgehen, Dinge auf die Straße bringen zu können – und zwar von der Idee über die Konzeption bis zur Umsetzung. Spannend ist es für mich auch, einen Impact auf die gesamte Medienlandschaft zu haben.

Was zeichnet aus deiner Sicht gute Journalistinnen und Journalisten aus?

Niddal Salah-Eldin:

Neugierde. Und zwar nicht nur Neugierde auf neue Geschichten und neue Erzählweisen, sondern auch Neugierde auf das, was gerade um uns herum passiert. Insbesondere, was den Umbruch im Medienmarkt angeht. Es müssen nicht alle alles machen. Aber es sollten alle alles verstehen, was passiert. Wir brauchen mehr gute Journalisten, die sich auch für die Finanzierung von gutem Journalismus interessieren. Oder die zumindest ein Verständnis dafür mitbringen, dass eine gute Geschichte alleine nicht reicht, um erfolgreich zu sein.

Du bist eine 34 Jahre alte Frau, bist in Khartum geboren. Das ist ungewöhnlich für die dpa-Chefetage, aber auch für die deutschen Medien insgesamt. Inwieweit siehst du dich als Rollenmodell für den gesellschaftlichen Wandel?

Niddal Salah-Eldin:

Meinen Weg, meine Karriere und meine Themen hätte es so vor fünf bis zehn Jahren noch gar nicht gegeben. Ich bin heute vielleicht ein Role Model dafür, dass jemand, der ohne Allianzen und Stallgeruch in einem großen Medienhaus landet, dort auch eine Chance bekommt, sich zu beweisen. So wie ich sie bei Axel Springer bekommen habe. Für mich lautet die Botschaft, dass man sich auch als Migrant oder als jemand mit einem sichtbaren oder unsichtbaren Migrationshintergrund genauso wie eine herkunftsdeutsche Person aussuchen darf, wofür man sich interessiert und was man gerne machen will. Auch Menschen mit Migrationshintergrund haben Gestaltungsmöglichkeiten. Auch bei einem Thema wie der Digitalisierung, das nichts mit der eigenen Herkunft zu tun hat. Wenn ich ein Role Model dafür sein kann, dass man das Leben in die eigene Hand nimmt, dass man für die eigenen Themen kämpft und sie sich auch selbst erschließt, dann bin ich das wahnsinnig gern.

Du hast zu den Top 30 unter 30 vom Medium Magazin und zu den Top 25 der jungen Führungskräfte von Kress gehört. Was hat das mit dir gemacht, und was bedeuten dir Auszeichnungen dieser Art?

Niddal Salah-Eldin:

Ich freue mich wahnsinnig über die Wertschätzung und die Anerkennung für meine Arbeit. Gleichzeitig bedeutet mir die Auszeichnung im Alltäglichen und im Kleinen noch viel mehr. Die Wertschätzung von Kollegen, die Wertschätzung meiner Chefs, das gute Miteinander auch in Teams – das ist für mich die größte Auszeichnung.

Warum sind Daten so wichtig? Warum müssen wir unsere Leser genau kennen?

Niddal Salah-Eldin:

Ich habe mal einen schönen Satz von einem Informatiker gelesen: Without data you are just another person with an opinion. Ich glaube, dass dateninformiertes Arbeiten der Schlüssel zum Erfolg ist. Datengetrieben, wie es in Diskussionen oft genannt wird, ist aus meiner Sicht im klassischen redaktionellen Kontext ein etwas irreführender Begriff. Dieser Begriff unterstellt, dass es einen Automatismus gibt, der die Entscheidungen fällt. Ich glaube an die folgende Kombination: Gib deiner Redaktion die relevanten Informationen, die zur Verfügung stehen, und trainiere die richtigen Leute darin, diese Daten aufzubereiten, zu analysieren und Handlungsempfehlungen daraus zu formulieren. Dann treffen sie daraus die richtigen Ableitungen. Aber lass nicht die Maschine für dich die journalistischen Entscheidungen fällen.

Wozu brauchen wir heute noch Print?

Niddal Salah-Eldin:

Ich glaube, dass wir uns schon bald von einigen bekannten Tageszeitungen verabschieden werden. Und dass Print und das haptische Erlebnis stark mit dem jeweiligen aktuellen Lebensgefühl verbunden sein müssen. Also zum Beispiel ein Sonntagslebensgefühl. Ich gönne mir beispielsweise genau dann meine Sonntagszeitung. Die Leser merken, dass die Tageszeitung zumindest im Überregionalen nicht mehr in Echtzeit abbilden kann, was auf der Welt passiert. Man hinkt immer hinterher, und dann werden die digitalen Angebote attraktiver. Das ist aber keine Hiobsbotschaft, sondern sie zwingt uns, noch nutzerzentrierter zu arbeiten: Welche Bedürfnisse haben die Leser wirklich? Was wollen sie wann und wie auf welcher analogen oder digitalen Plattform rezipieren? Welche Gewohnheiten haben sie? Und wie können wir neue Gewohnheiten kultivieren und daraus neue Formate produzieren? Darum geht es zum Beispiel im extrem wichtigen Bereich der User Research. 

Du bist bei dpa für den Bereich Innovation zuständig. Wovon hängt es aus deiner Sicht ab, ob aus einer Idee eine wirkliche Innovation wird? 

Niddal Salah-Eldin:

Um von der Idee zur Innovation zu kommen, braucht es Ausführung. Eine Idee alleine oder eine Ansammlung von Ideen ist keine Innovation. Innovation und Innovationsmanagement sind für mich ganz stark mit Problemlösung verbunden. Das ist nicht generisch gemeint, sondern es hat ganz speziell mit dem eigenen Kontext, der eigenen Marke und ihrem Business zu tun. Jeder, der sich professionell mit Innovation beschäftigt, muss sich intensiv damit auseinandersetzen, welche Probleme das eigene Unternehmen eigentlich gerade hat – und welche Hebel es zur Lösung gibt. Idealerweise ist Innovation eine kreative Lösung für genau diese Probleme. Innovationen sind für mich aber keine Leuchtturmprojekte. Damit meine ich, sich einmal im Jahr an einem Innovationstag etwas auszudenken, aber dann im täglichen Modus gar keinen Prozess, keine Kultur und keine Herangehensweise an das zu haben, was Innovationen eigentlich sind und leisten sollen. Um nicht in die Falle der Innovationssimulation zu tappen, sollte man sich von Glitzer-Pony-Projekten verabschieden. Von Oneshots, die man einmal auf die Beine stellt und die wahnsinnig viele Ressourcen fressen. Ich bin dafür bekannt, nach dem Warum zu fragen. Wenn es darauf keine Antwort gibt, noch nicht mal eine Hypothese, dann ist irgendetwas falsch gelaufen im Prozess. Dann hat wahrscheinlich irgendjemand gesagt, wir müssten mal wieder etwas Innovatives machen. Das ist ein unbefriedigender Angang. Innovationen müssen Probleme lösen.

Ist das gleichzeitig auch dein Verständnis von Innovationsmanagement? 

Niddal Salah-Eldin:

In den Kontexten, in denen wir als Medienmarke unterwegs sind, kann man große Probleme nicht alleine lösen. Man braucht Management, weil unterschiedliche Gewerke involviert sind. Es gibt eine Produktabteilung, die mitredet, das Business Development, das New Business, die Redaktionen, die Datenanalyse-Abteilung. Viele ganz unterschiedliche und sehr wichtige Gewerke wollen mitgenommen, abgeholt und einbezogen werden. Wenn man da einfach reinstößt und blindlings versucht, die Leute zu informieren und für ein Projekt zu gewinnen, verbrennt man Ressourcen. Man muss für eine Prozesskanalisierung sorgen und für Stakeholder Management: Wer redet wann mit wem und warum und mit welchem Ziel? Das muss man verbindlich festzurren, sonst verirren sich die Leute und verbringen Monate in nicht definierten Prozessen. Dann wird Zeit verschenkt, die man gar nicht hat, bei den großen Themen und Herausforderungen. Planung und Steuerung können da erfolgsentscheidend sein.

Wie sichtbar sollten Journalisten auf Social Media sein?

Niddal Salah-Eldin:

Ich glaube, als Journalist, der immer auch auf der Suche nach neuen Geschichten, nach Impulsen, nach Inspiration, nach Faszination ist, wäre es verschenkt, sich dieser Welt komplett zu versperren. Also von Anfang an zu sagen: „Ich habe meine Quellen. Ich habe meine Geschichten. Ich interessiere mich nicht für das, was in der Welt passiert.“ Das ist die eigentliche Botschaft, die dahintersteckt. Es schadet aber auch nicht, das eigene Social-Media-Verhalten kritisch zu reflektieren, um nicht in die Falle zu tappen, ständig mit der eigenen Meinung, mit den eigenen Thesen, mit den eigenen Beiträgen stattfinden zu wollen. Das zieht auch Zeit und Energie von anderen Themen ab. Ich plädiere aktuell für einen bewussten Umgang mit Social Media. Sich also genau zu überlegen, warum mache ich das jetzt eigentlich? Muss dieser Inhalt von mir gepostet werden? Welchen Mehrwert hat er für Dritte? Es braucht eine eigene vorgeschaltete Reflexionsinstanz. Das heißt: mitmachen gerne bei Social Media, nonstop senden muss und sollte man aber nicht.

Ist das eine neue Erkenntnis oder schon länger deine Strategie?

Niddal Salah-Eldin:

Ich habe jahrelang in Feeds und Kommentarspalten gelebt. Auch beruflich. Ich habe in meinem Leben wahrscheinlich über eine Million Leserkommentare gesichtet und beantwortet. Für mich war Social Media sehr wichtig. Ich habe aber nie mein gesamtes Leben dort dokumentiert. Fokussierung ist mir wichtig. Ich finde es zum Beispiel toll, wenn Leute Instagram Storys veröffentlichen. Ich habe das auch mal eine Zeitlang gemacht. Aber die Frage, was ich eigentlich davon habe, die konnte ich mir und die kann ich mir bis heute nicht so richtig beantworten. Ich nutze Social Media seit ungefähr anderthalb Jahren in reduzierter Form – und bereue es bislang nicht.

Stichwort KI, also künstliche Intelligenz. Fluch oder Segen für den Journalismus? 

Niddal Salah-Eldin:

Ich glaube, dass uns künstliche Intelligenz vieles von dem, für das Journalisten ursprünglich gar nicht angetreten sind, abnehmen und erleichtern kann. Es geht vor allem um redundante, administrative, repetitive Aufgaben, die nicht von einem Journalisten erledigt werden müssen. Ich glaube, dass KI vor allen Dingen als Assistent genutzt wird und den Journalisten nicht ablöst. Konkretes Beispiel: Wie zeitaufwendig sind Transkriptionen? Niemand ist Journalist geworden, um drei Stunden lang ein Interview zu transkribieren. Wir wissen aber, dass das notwendig ist, um die Geschichte auf die Straße zu bringen. Beim Test eines KI-Transkriptionstools gab es einen wahrhaftigen Aha-Moment in der Redaktion meines vorherigen Arbeitgebers. Das Tool löst nämlich ein Problem, das (fast) jeder Reporter kennt. Am Ende muss aber immer noch mal jemand durch das KI-Transkript gehen, denn es produziert keine sendefähigen Transkripte. Qualitätskontrolle ist unerlässlich, und die leistet der Journalist. Es geht also nicht darum, Journalisten mit KI zu ersetzen, sondern es geht darum, die unliebsamen Aufgaben abzunehmen, die in ihrem Kern nichts mit Journalismus zu tun haben.

Angenommen, du triffst einen Teenager, sozialisiert mit Snapchat, Instagram, YouTube. Ab und zu hat er vielleicht mal eine Zeitung gelesen oder auch die Tagesschau gesehen. Also insgesamt weit weg von dem, was wir klassische Medien nennen. Wie würdest du ihm erklären, dass es trotzdem wichtig ist, was wir tun? 

Niddal Salah-Eldin:

Ich würde mir wahrscheinlich ein großes, einprägsames Ereignis aussuchen. Für meine Generation ist das 9/11, ich erlebte das Ereignis selbst als Teenager und erinnere noch ganz genau, wo ich war, was ich anhatte, mit wem ich zusammen war, als das passierte. Ich würde versuchen, für diesen Teenager eine Brücke zu schlagen zu einem vergleichbaren Ereignis. Stell dir vor, du hättest das gar nicht im Fernsehen sehen können. Stell dir vor, du hättest das nicht in der Zeitung oder im Netz lesen können, sondern du müsstest dich darauf verlassen, dass einer deiner Freunde es dir durch seine oder ihre Brille erzählen würde. Stell dir vor, wie dein Leben wäre, wenn du alles nur vom Hörensagen wissen würdest. Auf diese Weise würde ich versuchen, ihm oder ihr klarzumachen, was für ein Verlust das wäre.

Wie wichtig sind Lachen und Humor im Job?

Niddal Salah-Eldin:

Sehr wichtig. Meine Erfahrung ist, dass Mitarbeiter – und da schließe ich mich ein –, die sich wohlfühlen, einen besseren Job machen, gerne zur Arbeit kommen, bessere Ideen haben, kreativ und motiviert sind. It’s a people business. Es ist aber ja trotzdem kein Quatsch Comedy Club, in dem wir tagtäglich unterwegs sind. Aber es ist wichtig zu wissen: Ich bin hier an einem Ort, an dem ich als Mensch und als Mitarbeiter in meiner Ganzheit erwünscht bin. Man muss sich nicht verstellen oder bestimmte Seiten komplett ausblenden. Wenn einem das gespiegelt wird und man sich wohlfühlt, dann liefert man auch bessere Ergebnisse.

Was macht dich wütend im Job? 

Niddal Salah-Eldin:

Mich macht es wütend, wenn Leute viel jammern und einfordern, aber nicht lösungsorientiert sind und nicht liefern. Auch wenn Menschen nicht empathisch sind, also keinerlei Antennen haben für das, was um sie her­um passiert, habe ich dafür relativ wenig Verständnis. Für mich ist auch das Thema Fokussierung ein großes Thema. Oft hängen die Themen Empathie und Fokussierung auch zusammen: Jemand findet Dinge dringend, die gar nicht dringend sind. Jemand schickt alle fünf Minuten kilometerlange E-Mails, aus denen man sich die relevanten Passagen dann raussuchen muss. 

Was mich glücklich macht: konstruktive und motivierte Menschen, die mitdenken, sich fokussieren können, gestalten wollen und eher in Potenzialen und Lösungen denken als in Problemen.

Wie führst du deine Teams? 

Niddal Salah-Eldin:

Früher habe ich gedacht, ich müsste mir eine Chefrolle überlegen, die losgelöst von meiner Persönlichkeit funktioniert. Heute fahre ich sehr gut damit, einfach Niddal zu sein, die in einer Führungsposition ist, und nicht die Chefin, die dann erst nach 18.30 Uhr wieder Mensch ist. Ich glaube an empathische Führung, was allerdings nicht mit einem Kuschelkurs gleichzusetzen ist. Ich würde mich als hart, aber herzlich bezeichnen und in der Führung fair und fordernd. Ich bin mir auch nicht zu schade zu sagen: „Das wissen wir gerade nicht“, oder „Überleg dir was.“ Ich glaube, dass man nicht jeden über die Ziellinie tragen muss, sondern dass man Mitarbeiter befähigen sollte, selbst Verantwortung zu übernehmen.

Was motiviert dich? 

Niddal Salah-Eldin:

Beruflich treibt mich an, dass ich die Zukunft von Journalismus sicherstellen und meinen Beitrag dazu leisten will, auch weil ich weiß, wie wichtig das ist. Ich komme mit dem Sudan aus einem Land, in dem Journalisten jahrzehntelang von der Regierung schikaniert wurden. Persönlich treibt es mich an, einen spürbaren Impact in einem gesellschaftlich relevanten Bereich auszulösen mit dem, was ich mache. Außerdem motivieren mich meine Eltern, mein Mann und mein Bruder. Sie haben mich immer unterstützt. Ich bin nicht auf einem Ticket von irgendjemandem eingeflogen. Ich kannte als Teenager niemanden, der im Journalismus gearbeitet hat. Ich konnte mir mit der Unterstützung wunderbarer Teams, Chefs und meinem Fleiß einen ganz eigenen Weg bahnen und so dem ein oder anderen zeigen, dass man auch ohne Stallgeruch eine Chance hat, in der Medienbranche etwas zu schaffen..

Was haben deine Eltern dir beigebracht? 

Niddal Salah-Eldin:

Mich nicht beirren zu lassen, nicht zu sehr auf das zu hören, was andere sagen, mich nicht entmutigen zu lassen, einen eigenen Weg zu gehen, hart zu arbeiten und auch mal nein zu sagen. Ich bin nicht dafür bekannt, einfach so mitzuschwimmen und mal zu gucken, was so passiert, sondern für mich einzustehen. Sie haben mir beigebracht, mich nicht unterbuttern zu lassen und immer zu kämpfen.

Wenn du nicht in der Redaktion bist, was machst du dann gerne?

Niddal Salah-Eldin:

Ich singe sehr gerne. Ich verbringe viel Zeit mit meinen Freunden, die fast alle in Berlin sind, und mit meinem Mann. Gerne auch ohne Handy.

Abschlussfrage: Wo finden wir den Schlüssel für einen langfristig erfolgreichen Journalismus? Bei der Technik, bei den jungen Menschen oder in den besten Geschichten? 

Niddal Salah-Eldin:

Das kann ich ganz schnell beantworten. Bei den Inhalten. Also Marke, Inhalt, Gefäß und User-Experience. Technologie sehe ich dabei als Schmiermittel, die beim Entdecken, bei der Produktion und der Distribution der besten Inhalte hilft.

Die komplette neue dpa-Chefredaktion: Antje Homburger (stellvertretende Chefredakteurin und Chefin Aktuelles), Jutta Steinhoff (stellvertretende Chefredakteurin und Chefin Netz), Niddal Salah-Eldin (stellvertretende Chefredakteurin und Chefin Innovation und Produkt), Sven Gösmann (Chefredakteur).


Die Fragen stellte Jens Petersen, Leiter Konzernkommunikation bei dpa.